Eine Tantramassage empfangen im ANIMA*HAUS

 

Jede Tantramassage, die Du im ANIMA*HAUS empfangen kannst ist ganzheitlich, bezogen auf alles was Dich angeht und ausmacht. Gleich ob Du dazu eine der Gruppen besuchst, um zu lernen oder einem anderen Menschen einzeln in Freude in Eurem gemeinsam zelebrierten Ritual begegnest. Sie beschenkt Dich mit Zeit, Berührung, Liebe und Zuwendung, in einer Atmosphäre von Spiritualität und liebevollem Verständnis, gleich welche Dinge sich dabei zeigen wollen.

Bitte lies dazu im Menü unter "Tantramassage" -> "Was ist Tantramassage". Dort werden wichtige Fragen beantwortet und die gängigsten Massagen beschrieben.

 

Am 01. Juli 2017 tritt in Deutschland ein neues Gesetz in Kraft, nachdem alle gewerblich für Geld ausgeführten Tantramassagen der Prostitution zugeordnet werden, weil dabei der empfangende Mensch ganzkörperlich berührt wird (ohne dass etwas am Körper ausgespart wird oder als nicht berührbar oder als Tabuzone gilt, wie z.B. Brüste, Po oder Geschlechtsorgane).

Das Argument des Gesetzgebers ist strikt: Tantramassage ist Prostitution, da der Kunde diese Berührungen zur eigenen sexuellen Erregung nutzen kann. Gleich ob er es in den Massagen tatsächlich tut oder nicht. Gleich welche heilungsorientieren Prozesse und spirituelle Intentionen oder befreienden, ganzheitlichen Aussagen ansonsten hinter der Tantramassage stehen können - Tantramassage eignet sich u.a. zum sexuellen Lustgewinn - die Gesetzeslage dazu ist klar und eindeutig.
Das Gesetz gilt für alle die mit Sexualität im nahen oder entfernten Snne arbeiten, auch wenn bei Tantramassage keine sexuelle Dienstleistungsabsprache getroffen wird, der Masseur weder mit sexueller Ergebnisabsicht berührt noch selbst als Partner in die Sexualität des Kunden involviert wird und obwohl sich sicherlich im Sinne der Tantramassage kein Dienst "erkaufen" lässt oder gegen Geld gebucht werden kann, wie es bei der allgemein als Prostitution betitelten käuflichen Sexualität passiert.
Weder absichtsvolle Stimulierung zur Triebabfuhr, Zerstreuung und Ablenkung, gegenseitige sexuelle Interaktion oder Geschlechtsverkehr sind jemals Inhalt einer Tantramassage - sonst ist es keine, sondern eine Sexmassage oder das was man bisher käufliche Sexualität nannte. Das neue Gesetz unterscheidet da aber nicht mehr.

Tantramasseure und Betreiber von Tantramassageinstituten sind mit diesem Gesetz großenteils nicht einverstanden und möchten sich anders eingeordnet sehen, aber ausführende Kontrollbehörden wären in ihrer Uninformiertheit grenzenlos überfordert ein unterscheidendes Urteil im Einzelfall fällen zu müssen - sie sind schon genug beschäftigt mit dem was das neue Gesetz im Rotlichtmillieu an Staub aufwirbelt. Was eine wirkliche Tantramassage ist und wo jemand sein Sexangebot als Tantramassage mantelt - vielleicht weil es interessanter und exotischer klingt oder mehr akzeptierte Ganzheitlichkeit und mehr Kunden verspricht - das ist den Behörden wahrscheinlich unmöglich festzustellen. Daher fordern viele Tantramasseure Richtlinien und Ausbildungen, die durch den Tantramassageverband zertifiziert werden, so daß zukünftig unterschieden werden kann, so wie bei jedem guten deutschen Handwerk. Das würde zumindest einen Schritt in die Offentlichkeit und in die Alltäglichkeit bedeuten und jedem Mensche den Zugang zur Tantramassage erleichtern, wenn sie sich deutlich vom Rotlichtmillieu abzugrenzen vermag. Denn dort gibt es eine Gruppe vom Menschen, die beides verkaufen - Sex und Tantramassage - und vielleicht das eine auch für das andere nutzen, weil der Kunde es gerne kaufen möchte - alles ist möglich ohne dass ich verurteilen muß was einen Anbieter und einen Käufer findet. Die Vermischung beider Bereiche führt beim Gesetzgeber jedoch zwangsläufig dazu das eine nicht messerscharf vom anderen unterscheiden zu können und dementsprechend eine allgemeine Regelung treffen zu müssen, die dem Einzelnen absolut nicht gerecht wird, wenn dieser echte, von Liebe und Spiritualität geleitete Tantramassagen gibt, in denen persönliche Prozesse und Wachstum zur persönlichen Freiheit gleichermaßen im Vordergrund stehen wie ein Zulassen und Integrieren von sexuellen Regungen, wie sie jedem normalen Menschen zustehen und gelebt werde dürfen.

Momentan unterscheidet der Gesetzgeber nicht zwischen Tantramasseuren und Prostituierten ebensowenig bei tantrischen Sexualtherapeuten, die ebenfalls mit ihren Klienten in Körperkontakt kommen und dadurch Erfolge erzielen von denen ein Gesprächstherapeut nur träumen kann...

Alle Menschen, die für Geld Tantramassagen anbieten oder ohne medizinische Indikation arbeiten und berühren unterliegen dem Prostitutionsschutzgesetz, sobald sie den ganzen Körper einbeziehen.

DIe Ausbildungen zum tantrischen Sexualtherapeuten oder Tantramasseur führen also zwangsweise in die Prostitution und damit auch zu einem Image in der Gesellschaft mit dem es sich in Deutschland immer noch schlecht leben läßt, da nicht alle Menschen gleichermaßen bewußt und unverurteilend mit Sexualität umgehen können.
Energetisch ruft alles nach einer gesetzlich akzeptablen Regelung, die den Therapeuten und Masseuren gerecht wird, aber auch dem menschlichen Bedürfnis nach Liebe, Nähe, Zuneigung und Sexualität - auch wenn dies eine Dienstleistung gegen Geld bedeuten kann, in welchem Bereich auch immer.

Es gibt rechtlich noch viel zu tun, bis aus dem neuen Berufsbild der nun offiziell anerkannten Hure auch die vielen individuellen Splittergruppen der Sexworker werden dürfen, wie es sie in bunter Vielfalt heute schon gibt. Dies ist nur ein Spiegel unseres allgemeinen Umgangs mit Sexualität. Jeder will sie, wenige sprechen darüber, keiner möchte aber unbedingt damit in Verbindung gebracht werden, vorallem dann wenn es um Geld geht. Danke darum den einzelnen bewußten, mutigen Menschen, die sich trotz des allgemein abwertenden, gesellschaftlichen Bildes von Sexualität nicht beirren lassen sexuelle Liebe in die Welt zu bringen - auch wenn dadurch eine Ausgrenzung und Abwertung der eigenen Person verbunden sein kann. Es braucht immer eine ganze Generation von mutigen Vorreitern, wenn Erwachen in die Welt kommen soll.
Nach meinen Kräften und Möglichkeiten werde ich meines in eigener Bewußtheit dazu tun, dass es gelingt, noch ehe meine Generation der Vergangenheit angehört.
Dazu muß ich selbst aber keine Tantramassagen geben.

 

Meine Aufgabe ist es nicht das objektiv Beste zu geben, sondern das Meine.
Ich möchte daher das Meine auch bewußt bei mir beginnen und nicht empört beim Anderen einklagen.

 

Das ANIMA*HAUS ist eine Tantraschule für jeden Menschen, der sich mit dem Thema Tantra auseinandersetzen möchte.

Tantramassagen und therapeutisches Coaching auch in der buchbaren Einzelbegegnung anzubieten - wenn auch nur in ganz geringem Umfang - wie es die Räumlichkeiten zwischen den Veranstaltungen zuließen, waren bis 2017 kein Frage von staatlicher Zulassung, sondern eine Ergänzung, die das Unterrichtsprogramm der Massagekurse auch für Einzelpersonen erlebbar machte, die aus zeitlichen oder persönlichen Gründen keine Gruppe besuchen konnten oder wollten - nicht mehr und nicht weniger.

Genauso sind auch die Massagen, die Du hier in den Kursen und beim Massageaustausch erleben kannst schulungsrelevante, echte Tantramassagen, die den tantrischen Unterrichtskriterien entsprechen und stets Deine persönliche Entwicklung, feinstoffliche Empfindung und Öffnung zu Dir selbst in den Vordergrund stellen. Reine Wellnessmassagen sind es nicht, ebensowenig, wie die gebende Person für Deine positiven oder negativen Gefühle und Erlebnisse oder für eine schöne Zeit mit ihr oder ihm verantwortlich zu machen ist, wie es bei einer Sexmassage oft der Fall ist.
Bestimmte intime Berührungen der Ganzheitlichkeit einfach aus dem Programm einer Massage, eines Mappings oder eines Coachings zu streichen, um nicht unter das neue Gesetz zu fallen wäre nicht im Sinne des Tantra und würde die Tantramassage und die Arbeit mit der Sexualenergie ihrer Essenz berauben und sie in eine Reihe der staatlich gebilligten Körperberührungen einordnen, wie sie kosmetische Massagen oder verschiedene asiatische Formen der Massage oder der Entspannung darstellen.

Jeder, der jedoch auch in Zukunft noch Tantramassagen für Geld anbieten möchte, kann dies nur mit staatlicher Genemigung tun - die den Tantramasseur als Prostituierten sieht - gleichgestellt mit allen Arten von Sexarbeitern in Bordellen oder auf der Strasse.

Die prinzipiell zu befürwortende Richtung allen Prostituierten und Sexarbeitern durch ihre staatliche Anerkennung als wirkliches Gewerbe eine gesellschaftliche Chance zu geben, ihnen Krankenversicherung, Rente und ein integiriertes Leben zu ermöglichen (Prostitution ist in Deutschland schon seit 2001 nicht mehr sittenwidrig) und einem Mißbrauch durch Menschenhandel, unfreiwilliger Arbeit in Bordellen oder Zuhälterei vorzubeugen, wirkt sich für die Tantramasseure und Sexualtherapeuten offensichtlich als Erstverschlimmerung gegenteilig aus und erntet offenen Widerstand oder ein Abtauchen der Betroffenen.
Es gibt keine Verbindung zwischen frei angebotener Tantramassage und Zwangsprostitution - also auch keinen Handlungsbedarf, der eine Reglementierung und Wertung der Tantramassage in Richtung Rotlichtmilieu gesetzlich rechtfertigen würde. Tantramassage versteht sich nicht als Sexangebot, sondern möchte den Menschen als ganzes berühren und dazu gehören alle Körperteile und alle Gefühle - also logischerweise auch die sexuellen.
Die Zuordnung zu Gruppe der Prostituierten stößt unter den frei und unabhängig arbeitenden Tantramasseuren und Tantramassageinstituten auf grossen Widerstand und Unverständnis. Sie fühlen sich in Ihrer Tätigkeit und Ausübung verkannt und behindert, über einen Kamm geschehrt und gesellschaftlich gebranntmarkt - das sind wohl einige der wenigen Berührungspunkte, die sie wirklich mit Prostituierten, die ihren Körper für Geld verkaufen gemeinsam haben. Sie sind nicht damit einverstanden ihre Tätigkeit den vorgegebenen Regeln zu unterwerfen. Viele Anbieter von Massagen solidarisieren sich daher - die einen mit rotlichtmillieubezogenen Anbietern, die Ihr Geld mit käuflicher Sexualität verdienen - gegen den Staat - andere Masseure wiederum möchten das auf keinen Fall tun, weil ihnen die Gruppe der Huren und Freier sehr fremd ist und erst das neue Gesetz sie damit in Verbindung gebracht hat - sie wollen Abstand zur erotischen Szene und ja keine Verallgemeinerung.
Auch von Verfassungsklage und Boykott des Gesetzes und seiner Notwendigkeiten in der Durchführung bei Polizei und Ämtern ist die Rede. Kein Tantramassageanbieter möchte gerne einen "Hurenpass" oder sein Gewerbe in ein Industriegebiet legen, weil er nun nicht mehr im "Sperrbezirk" in seinem Wohn- und Praxisort arbeiten darf, wo er sich seine Existenz über Jahre aufgebaut hat. Das junge Gesetz in seinen Kinderschuhen mit viel Unwissenheit im Gepäck macht aber momentan alle Anbieter, die vereinheitlicht unter der Rubrik Sexwork laufen, diesbezüglich gleich. Dazu gehören auch Vergnügungssteuer, regelmäßige, persönliche Gesundheitsuntersuchungen genauso wie eventuelle amtsbeschlossene Kontrollen der Arbeitsstätte.

Fürchten empörte Betroffene sich mehr davor Steuern auf ihre "Sexarbeit" zahlen zu müssen, so wie es in Deutschland bei jeder legalen Tätigkeit üblich ist, die auch soziale Absicherung bieten will oder möchten sie in Egoindividualität etwa doch nicht mit allem eins sein das ist, gerade wenn es sich um praktizierte Liebe handelt - sind Huren aus dem Einssein der Anbindung ausgenommen?
Könnten wir uns an dem Aufstand vielleicht auch innerlich freuen, statt uns zu beschweren? Denn Geldverdienen mit Sex ist auf vielfältige Art längst weder strafbar noch sittenwidrig und darf auch die dollsten Blüten sexueller Kreativität treiben ohne dass ein Ende in Sicht ist - von der sexuellen Tupperberaterin über die Escordlady bis zur Bondageshow - dafür bin ich meiner Gesellschaft zunächst mal unendlich dankbar! Danke für die Vielfalt an freier Entfaltung für den, der sie will. Da sind die Deutschen ja gar nicht soo spießig.

Ist es meine tantrische Aufgabe nun mit den Huren und Zöllnern zu essen - und befinde ich mich da in prominenter (Glaubens-)Gesellschaft? :-)
Ich denke schon und will lernen mich nicht aufzulehnen gegen vermeintliche Diskiminierung meines Egos im Außen, die ich selbst im Innern gegen mich selbst noch nicht ablegen kann - ich sehe die Vorkommnisse als Spielgel meiner eigenen Unbewußtheit und Ablehnung, die in der Welt raisoniert.
Am Wachstum im Außen - auch am Umgang mit Gesetzen und den Begegnungen mit Menschen - werde ich sehen welche Öffnung mir im Inneren schon gelingen mag. Solange ich das Meine nicht vollständig zu mir genommen habe, will ich im Außen nicht werten und richten.
Solange ich mich selbst und auch meinen Nächsten noch nicht klaglos und bewußt annehmen kann wie er ist - wie soll er es dann mit mir können...

 

 Jede Klage verbirgt eine anstehende Handlung...

Konsequenzen der neuen Gesetzeslage - eine persönliche Stellungnahme  - ANIMA*TANTRA

Tantra lehrt uns anzunehmen was ist und befindet sich nicht im Widerstand gegen die Gesellschaft sondern stellt das Individuum in den Mittelpunkt des eigenen Seins. Nur durch das Leben der eigenen unumstösslichen Wahrheit wird Einheit ebenso erlebbar und nicht durch immer neue Tabuzonen, Berührungsängste oder Schlagbäume.  Das größte Grundprinzip eines tantrischen Weges ist es Ja zu sagen zu dem was die eigene Existenz ausmacht, was das Sein fliessen lässt und der eigenen inneren Wahrheit entspricht. Widerstände zu erkennen, ihnen keine Energie mehr zu geben, sondern wirklich für sich zu sorgen. Die eigenen inneren Kampfschauplätze aufzulösen zählt zu den wichtigen Grundaussagen verschiedener spiritueller Richtungen, die dem modernen Tantra verwandt sind.

 In diesem Sinne wird es hier im ANIMA*HAUS auch keine Kampfschauplätze im Außen geben. Der Fortbestand des ANIMA*HAUSES als dauerhafte, tantrische Unterrichtsstätte steht für mich an allerhöchster Stelle, gleich danach kommen Dinge wie freie Tantramassage oder Sexualcoachings. Richtig - danach.
Der Selbsterfahrung in den tantrischen Gruppen fällt nicht unter das Prostitutionsschutzgesetz, ebensowenig das freiwillige Erlernen und Praktizieren der Tantramassage im gegenseitigen Einverständnis unter den Kursteilnehmern, die sich ja nicht gegenseitig dafür bezahlen. :).

Der Tantralehrer im ANIMA*HAUS leitet nicht zu aktivem - erst recht nicht bezahltem - Sex an und die Kursleiter sind nicht im sexuellen Austausch mit den Schülern.
Massagedemos für die Gruppen werden immer an nicht bezahlten, freiwilligen Modellen durchgeführt, die keinerlei finanzielle Absicht verfolgen.
Die Tantramassage ist ein Geschenk an alle, das auch weiterhin unter Privatpersonen im Kurs und beim Massageaustausch praktiziert werden darf.

Es findet in den Gruppen in keinster Weise Prostitution statt - also ruhig entspannt weiter teilnehmen - kein Problem. :)

 

Was ändert sich?

 Es wird nach den momentanen gesetzlichen Vorschriften keine finanziell buchbaren Tantramassagen mehr im ANIMA*HAUS geben.

NIcht weil eine persönliche Nähe oder Zuordnung zur Prostitution um jeden Preis vermieden werden muß - wenn das Gesetz mich als Tantramasseur so nennen müsste, hätte ich nichts dagegen - ich habe keinen Widerstand diesbezüglich in mir, der Grund genug wäre nicht zu dem zu stehen was ich tue oder woran ich glaube.
Auch wenn dies mehr Steuern, zusätzliche Abgaben und einen Ausweis mit Lichtbild bedeuten würde und selbst wenn ich auf der Straße eine gelbe Armbinde tragen müßte wie die Hübschlerinnen des Mittelalters. :) Für das was meines ist möchte ich mich brennend einsetzen und dem anderen die Freiheit geben seines zu Leben.
Ich möchte aber wegen einiger weniger gewerblicher Massagen, die hier durch mich stattfinden könnten, nicht das Konzept meiner geliebten Tantraschule oder das der hier auch unter eigenem Namen praktizierender Tantralehrer und Übungsgruppen auf den Prüfstein stellen, zum Stein des Anstosses machen oder womöglich mein Herzblut ANIMA*HAUS schließen und im Gewerbegebiet neu eröffnen müssen - unter difizilen Auflagen, denn dieser Ort meines Wirkens fällt momentan noch in die Rubrik Sperrbezirk. Wenn sich das in meinem Ort einmal ändert, werde ich neu hineinspüren was für mich möglich und richtig ist.

Ich persönlich sehe mich idealistisch nicht im Berufsstand eines Tantramasseurs, sondern als spiritueller Lehrer, der tantrische Inhalte und Lebenserfahrung im Unterricht an Gruppen interessierter Menschen weitergibt, solange das Größere mich noch dazu einlädt und der innere Ruf danach nicht verstummt.
Ich stehe zum Thema gewerbliche Tantramassage deshalb nicht im Fokus des Interesses oder unter Zugzwang des Gesetzes und dem Druck mich zwischen einer Anmeldung beim Amt oder permanent gelebten Widerstand gegen das Gesetz entscheiden zu müssen. Auch macht es mich nicht freier den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass mich keiner sieht - daher werde ich auf alle drei Möglichkeiten verzichten. Ich möchte meine Kraft und Überzeugung lieber dafür einsetzen Tantra noch bekannter und als Lebenswerkzeug beliebter zu machen, den Menschen eine echte Alternative in der allgemeinen Sichtweise auf das Leben zu geben. Das ist etwas das ich gut kann und gerne tue. Es ist der Inhalt und Motor meiner persönlichen Schaffenskraft und entspringt der puren Freude an Entwicklung und Lust auf das Abendeuer Leben -- letztendlich aus der tiefen Sehnsucht alles heilend zu verbinden, zu integireren und zu lieben was ist. Ohne Ausnahme und ohne Beschränkung - in mir und in meinem Gegenüber.

Ich hoffe ich kann durch meine Arbeit nach Kräften positives Denken, Annahme und Akzeptanz in die Welt bringen, die Energien dort einsetzen wo sie heilend wirken und so zu mehr Frieden und Freude beitragen. Je mehr Menschen Tantramassagen lernen und Tantra praktizieren, desto wahrscheinlicher wird ein Wandel der allgemeinen Sichtweise, der zuerst in mir selbst ganz lebendig und wahrhaftig sein muß, ehe er seinen positiven Spiegel im Außen finden darf und Veränderung auch dort bewirken kann.
DIes gilt nicht nur für Tantra, Tantramassage oder persönliche Freiheit - es gilt auch für alle die freiwillig und in Freude mit Sexualität arbeiten und dies wirklich gerne tun, weil sie dafür brennen. Ich möchte sie nicht werten und nicht richten, sondern anerkennen und ihren Beruf als solchen wahrnehmen - gleich ob mit oder ohne gesetzlichen Schutz. Es ist eine Sache der Wahrhaftigkeit, und der Verbindung auf Augenhöhe, die vor keinem Menschen halt macht, erst recht nicht, wenn er sich traut zu sich und seinen Überzeugungen zu stehen, gleich ob als Prostituierter, als Polizist oder als Politiker.
Ihnen allen gilt meine Liebe und meine Fürsprache, so wie ich hoffe daß das Prostitutionsschutzgesetz sich für alle heilend auswirken mag, die gegen ihren Willen oder gegen ihre Überzeugung noch im Prostitutuonsgewerbe arbeiten.

Ich wünsche den vielen Tantramasseuren und -masseurinnen und Praxisinhaber alles erdenklich Gute!
DIe Verstrickung wird sich auflösen, die das neue Gesetz noch in den ersten Gehversuchen mit sich führt und bald einer Entwicklung hin zu mehr Offenheit, zu freier Sexualität und auch zu einer anerkannten Tantramassagepraxis Platz machen. Das Leben macht in spiritueller Hinsicht und in der persönlichen Entwicklung keine Rückschritte - es ist immer nur so bewußt oder unbewußt wie der Mensch selbst und Spiegel seiner anstehenden Persönlichkeitsarbeit und eigenen Bewußtwerdung. Raus aus der Verurteilung und der Klage zu Gunsten einer Hinwendung zu sich selbst und seinen ins Bewußtsein drängenden Schatten. Dazu kann gerade die persönliche Auseinandersetzung mit Prostitution und den eigenen Werten wirklich einen guten Beitrag leisten.

 

Willkommen zu den Tantramassagen im ANIMA*HAUS!

Massagekurse und die Abende Massageose und Massage-Rendezvous  stehen Euch zur Verfügung wie bisher - wer aber gerne eine Tantramassage von mir persönlich empfangen möchte, der hat auch weiterhin die Chance dazu- nur werde ich dafür nichts verlangen - es gibt für mich keine gewerbliche Massage mehr, sie ist mit dem Stichtag 01. Juli 2017 mein absolutes Privatvergnügen.
Ich freue mich darauf dies so zu sehen und bin gespannt was das Größere mit mir vor hat.

 

Eine private Tantramassage in meiner Freizeit gebe ich dann, wenn mein Terminplan als Kursleiter und Berater für Transidentität dies zulässt.
Demnächst werden hier einige Termine stehen, die ich in privater Ehrenamtsarbeit für den Erhalt echter, wahrhaftiger Tantramassagen anbieten werde.
Es gibt für diese Geschenke keinen Preis, man kann sie nicht kaufen, es ist etwas ganz Privates in der Begegnung mit mir - und es gibt nur eine einzige Zugangsvoraussetzung: Du darfst zuvor Teilnehmer/In in den abendlichen Tantragruppen sein oder werden, denn Dein echtes Interesse und Deine tantrische Schulung steht dabei für mich im Mittelpunkt.
Das Geschenk der Tantramassage darf dann dazukommen, Dich bereichern und durch Dich wirken, zu allen Menschen denen Du begegnest.
Ich selbst empfinde jede Begegnung als meine Bewußtseinsschulung, als ein bereicherndes Geschenk im Austausch mit DIr.

Weil mein Engagement in den Gruppen und Einzelberatungen zeitlich keine häufigen Massage für Dich mit mir zuläßt, gebe ich Dir gerne den Kontakt eines/einer mit dem  ANIMA*HAUS freundschaftlich verbundenen Tantramasseur/In weiter, der/die in ihrem Berusstand als Prostituierte/r angemeldet arbeitet - nicht hier in diesen Räumen, denn das ANIMA*HAUS ist keine Prostitutionsstätte - sondern in unabhängigen, eigenen Räumen, frei von Zuhälterei, Abzockerei und Schlüpfrigkeit, beseelt mit der Wahrheit echter Gefühle, Liebe, Freiheit und Spiritualität - wo Du echte Tantramassagen erleben darfst. Du kannst sicher sein, daß Du dort ebenso liebevoll willkommen bist, wie hier im tantrischen Unterricht .

 Bitte schaue im Menü unter "Empfehlungen" um diese Info zu erhalten.

 

Was erwartet Dich bei einem Massagetreffen mit mir?

Dein Aufenthalt hier umfasst Dusche, Saunagang in der Wärmekabine, eine Einstimmung mit einer Meditation die zu Dir passt, ein Gespräch vor und nach der Massage bei Tee und Knabbereien, eine rituelle Begrüßung mit Einladen der Kräfte in unserem gemeinsamen Gebet. Erst dann kommt die eigentliche Massage, oft auch mit einer zusätzlichen tantrischen Übung, abgestimmt auf den Einzelnen und seine Bedürfnisse z.B. ein Ansprechen Deiner verschiedenen Sinne in einem kleinen Sinnesritual. Am Ende Deiner Massage kommt eine Nachruhzeit und das Ritualende mit dem Austausch - so wie zu Beginn. Sollten während Deines Rituales Prozesse auftauchen, so bist Du hier damit in sicheren Händen und wirst nicht alleine gelassen.
Eine genaue Länge Deines Besuches ist nicht festgelegt - das variiert - da bei Tantramassagen viel nach Gefühl und Intuition gearbeitet wird, läßt sich das nicht auf einen ganz festen Ablauf oder eine Minuteneinheit eingrenzen. Rechne aber damit 3 Stunden hier zu sein. Davon sind wahrscheinlich ca. 1,5 - 2 Std. reine Erlebnis- und Berührungszeit in der Massage. Das kommt ganz auf den einzelnen Menschen und seine Bedürfnisse an.
Du solltest Dir auch nach der Massage noch ein bis zwei Stunden prinzipielle Auszeit gönnen, da man nach einem solchen Erlebnis sehr herzoffen ist. Das fördert zusätzlich Deine Bewusstheit und Entspannung.

Unsere gemeinsame Massage ist immer etwas Besonderes und für beide ein Abenteuer. Wenn wir uns das erste Mal begegnen wird Energie fließen und geschehen was für uns vorgesehen ist. Tantramassage ist lebendig und wird bei jeder unserer Begegnungen ganz anders verlaufen - unser Einlassen darauf ist auch immer ein Einlassen auf das Nichtwissen und das Annehmen des eigenen Energieflusses wie er zu diesem Moment sein wird.


Herzlichst

Michaela Faridéh

 

Demnächst werden hier einige Termine stehen, die ich in privater Ehrenamtsarbeit für den Erhalt echter, wahrhaftiger Tantramassagen anbieten werde.

 

Möchtest Du mehr Informationen zu den einzelnen Massageformen und Spezialmassagen/Mappings und der Intention einer Tantramassage, dann ließ bitte unbedingt weiter unter "Was ist Tantramassage".

(Das Lesen dieses Textes ist Teilnahmevoraussetzung für die Tantramassagegruppen und wichtig für die privaten Massagebegegnungen im ANIMA*HAUS.)